Motor­rad­fah­ren im Sauer­land

Hoch­sauer­land­kreis – Mit einer eige­nen Pla­kat­ak­ti­on ver­sucht die Poli­zei im Hoch­sauer­land­kreis für ein Umden­ken zu sor­gen. Ankom­men oder umkom­men? Die­se Fra­ge soll sich jeder Motor­rad­fah­rer stel­len.

Die Pro­ble­ma­tik wird deut­lich, wenn man die Unfall­zah­len des letz­ten Jah­res betrach­tet. Acht Tote und 115 ver­letz­te Motor­rad­fah­rer lau­te­te die trau­ri­ge Bilanz im Jahr 2016. Mit einer neu­en Prä­ven­ti­ons­stra­te­gie sol­len die­se Zah­len redu­ziert wer­den. Die Pla­ka­te wer­den an den bekann­ten Aus­flugs­zie­len ange­bracht, ins­be­son­de­re dort, wo die Motor­rad­fah­rer ihre Pau­sen ein­le­gen. Wie schwie­rig die Prä­ven­ti­on im Hoch­sauer­land­kreis ist, zeigt ein Blick in die Ver­kehrs­un­fall­sta­tis­tik. Knapp 75 % der ver­un­fall­ten Motor­rad­fah­rer stam­men nicht aus dem Kreis­ge­biet. Die­se wer­den also nicht mit der loka­len Prä­ven­ti­on in der Pres­se erreicht. Umso wich­ti­ger ist es, mit den Pla­ka­ten an mög­lichst vie­len Orten prä­sent zu sein. Die Pla­ka­te sind nur ein wei­te­rer Bau­stein in unse­rer Prä­ven­ti­ons­stra­te­gie. Jeder Ver­letz­te ist einer zu viel. Wir wol­len weni­ger Unfäl­le“ sagt der Direk­ti­ons­lei­ter Ver­kehr, Ers­ter Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Gre­gor Mer­tens.

Im lau­fen­den Jahr sind bereits wie­der zwei Motor­rad­fah­rer töd­lich ver­un­glückt.

Text & Bild: Poli­zei HSK