Vor­stel­lung der Poli­zei Krad­grup­pe

Poli­zei im Hoch­sauer­land­kreis in Zukunft wie­der mit eige­ner Krad­grup­pe unter­wegs.

Vorstellung der Polizei Kradgruppe
Vor­stel­lung der Poli­zei Krad­grup­pe durch Land­rat Dr. Schnei­der.

Hoch­sauer­land­kreis – Die Poli­zei im Hoch­sauer­land­kreis wird in Zukunft wie­der auf zwei Rädern zu sehen sein. Drei neue Motor­rä­der wird die Behör­de zukünf­tig bekom­men. Das Sauer­land ist eine Tou­ris­ten­hoch­burg, auch für Motor­rad­fah­rer. Unse­re Poli­zis­ten kön­nen in Zukunft sel­ber mit dem Motor­rad die Aus­flugs­zie­le anfah­ren, um mit den Bikern auf Augen­hö­he zu spre­chen. Man kommt anders ins Gespräch. Außer­dem wird dadurch die Mobi­li­tät unse­rer Poli­zei­be­am­ten wie­der ver­bes­sert, nach­dem uns in den letz­ten Jah­ren aus Düs­sel­dorf eini­ge Strei­fen­wa­gen abge­zo­gen wur­den.“ so Land­rat Dr. Schnei­der.

Die Motor­rä­der wer­den auf die Stand­or­te Arns­berg, Mesche­de und Bri­lon ver­teilt. Die Motor­rä­der sind beson­ders gut erkenn­bar und kön­nen als Ein­satz­mit­tel im gesam­ten Kreis­ge­biet ein­ge­setzt wer­den. Beson­ders in den Som­mer­mo­na­ten wer­den die Krä­der unter­wegs sein. Acht töd­li­che Motor­rad­un­fäl­le gab es im letz­ten Jahr, in die­sem sind es schon zwei. Die Ver­kehrs­über­wa­chung von Motor­rad­fah­rern ist für unse­re Regi­on beson­ders wich­tig. Mit unse­ren loka­len Prä­ven­ti­ons­kam­pa­gnen errei­chen wir die meis­ten Motor­rad­fah­rer nicht, weil fast 75 % der ver­un­glück­ten nicht aus dem Hoch­sauer­land­kreis kom­men.“ sagt Abtei­lungs­lei­ter Poli­zei­di­rek­tor Klaus Bun­se. Nicht jeder Poli­zei­be­am­te kann sich sofort auf ein Motor­rad set­zen. Selbst­ver­ständ­lich benö­tigt man neben der erfor­der­li­chen Füh­rer­schein­klas­se auch eine beson­de­re Wei­ter­bil­dung. Die ers­ten ein­zel­nen Motor­rad­strei­fen sind im Kreis­ge­biet schon gesich­tet wor­den.

Selbst­ver­ständ­lich neh­men die neu­en Motor­rad­fah­rer auch ande­re Auf­ga­ben wahr. Ver­kehrs­un­fall­auf­nah­men oder Absperr­maß­nah­men sind bei­spiels­wei­se pro­blem­los zu bewäl­ti­gen.

Text & Bild: Poli­zei HSK