Im Herbst sicher unter­wegs

Kontrollen

Auch im Herbst sicher unter­wegs

Hoch­sauer­land­kreis – Die Som­mer­zeit ist vor­bei. Es geht auf den Herbst zu. In die­ser Zeit müs­sen die Ver­kehrs­teil­neh­mer sich auf ändern­de Ver­kehrs­ver­hält­nis­se ein­stel­len. Das gilt ins­be­son­de­re für jun­ge Fahr­zeug­füh­rer, da die­se die ent­spre­chen­den Erfah­run­gen bei herbst­li­chen Stra­ßen­ver­hält­nis­sen erst sam­meln müs­sen. Vie­le sind Sie ja das ers­te Mal als Fah­rer eines Fahr­zeugs zu die­ser Jah­res­zeit unter­wegs? Blen­dung durch die tief­ste­hen­de Son­ne, Dämmerung/​Dunkelheit mor­gens und abends in der Berufs­ver­kehrs­zeit, schlech­te Sicht­ver­hält­nis­se durch nas­ses Wet­ter und Nebel, Laub auf den Stra­ßen, ers­ter Boden­frost und erhöh­tes Wild­auf­kom­men in den Mor­gen- und Abend­stun­den sind die Her­aus­for­de­run­gen in die­ser Jah­res­zeit.

Um trotz­dem mit dem Fahr­zeug sicher durch den Herbst zu kom­men gilt Fol­gen­des:

  • Gut sehen kön­nen und von ande­ren gut gese­hen wer­den ist ers­te Prä­mis­se (Kon­trol­le der Fahr­zeug­be­leuch­tung hin­sicht­lich Funk­ti­on und Ver­schmut­zung, Durch­blick nach vorn?/Scheibenwischer prü­fen, auch als Fah­rer sel­ber beim Ein- und Aus­stei­gen durch reflek­tie­ren­de Klei­dung bes­ser wahr­nehm­bar sein)
  • Näs­se ver­dop­pelt, nas­ses Laub ver­vier­facht ca. die Län­ge des Brems­wegs, Nebel ver­än­dert die Distanz­wahr­neh­mung und ver­län­gert die Reak­ti­ons­zeit (den Sicht- und Stra­ßen­ver­hält­nis­sen ange­mes­se­ne Geschwin­dig­keit wäh­len, den Sicher­heits­ab­stand zum Vor­aus­fah­ren­den erhö­hen, mit plötz­lich auf­tre­ten­den Nebel­bän­ken rech­nen)
  • Glät­te tritt oft nur stel­len­wei­se auf, etwa in der Nähe von Bächen, auf Brü­cken oder in Wald­schnei­sen (die Außen-Tem­pe­ra­tur­an­zei­ge im Blick haben, bei Tem­pe­ra­tu­ren um Null Grad auf­merk­sam sein, defen­siv und vor­aus­schau­end fah­ren)
  • Häu­fi­ger Wild­wech­sel zur Zeit des Berufs­ver­kehrs, das Wild ist auf­grund der Brunft­zeit jetzt beson­ders unbe­re­chen­bar, bei Tem­po 60 beträgt das Auf­prall­ge­wicht eines Reh­bocks ca. 0,8 Ton­nen, eines Wild­schweins ca. 3,5 Ton­nen, eines Rot­hir­sches ca. 5 Ton­nen (bei Warn­zei­chen Wild­wech­sel“ und an Wald­rän­dern auf­merk­sam sein und die Fahr­bahn­rän­der im Auge behal­ten; bei auf oder an der Fahr­bahn ste­hen­dem Wild mit Nach­züg­lern“ rech­nen, kon­trol­liert abbrem­sen, abblen­den und hupen; wenn eine Kol­li­si­on nicht mehr ver­hin­dert wer­den kann Lenk­rad fest­hal­ten, gera­de­aus fah­ren und brem­sen, kei­ne ris­kan­ten Aus­weich­ma­nö­ver machen, die­se gefähr­den Sie und ande­re Per­so­nen)

Stel­len Sie sich auf die geän­der­ten Stra­ßen­ver­kehrs­ver­hält­nis­se ein und hel­fen Sie mit die Anzahl ent­spre­chen­der Ver­kehrs­un­fäl­le zu sen­ken! Fah­ren Sie vor­sich­tig!


Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
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Sebastian Held
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Text & Bild: Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hoch­sauer­land­kreis